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Großer Ansturm beim Kinder-Hoagart

 

Unter dem Motto

"Boarisch singa, tanzn, lacha und dazua a Musi macha!"

lud der katholische Kindergarten St. Marien am Freitag, den 30. April zum langersehnten Kinder-Hoagart in die Festhalle nach Hohenaschau ein.

 

Die Idee für diesen Kinder-Hoagart wurde vor einem Jahr geboren und mit Begeisterung aufgenommen, wie an der vollbesetzten Festhalle zu sehen war.

Wie die Musikpädagogin und BR Moderatorin Traudi Siferlinger, so treffend bei der Veranstaltung formulierte: "Aschau muaß scho a b'sonders Pflaster sei, wo so vui Tradition und Zusammenhalt in der Gemeinde zoagt werd. Bereits im Kindergarten wird dafür der Grundstock gelegt und Wurzeln gesetzt."

Die Singpatin Regina Schlemer begleitete die Kinder musikalisch durch dieses Kindergartenjahr, ebenso, wie Lehrer und Erzieher die Kinder zum Singen und Tanzen begeisterten. Es entstand daraus ein buntes, abwechslungsreiches Programm aus den verschiedensten Kindergruppen des Ortes. Trägervertretung Frau Linke-Pöpperl begrüßte die Ehrengäste, Herrn Bürgermeister Weyerer, den 1. Vorsitzenden des Chiemgauer Sängerkreises Herrn Perseis und dessen Kollegen Herrn Weitzel und alle geladenen Gäste. Die Leitung des Kindergartens Christiane Kofler bedankte sich besonders bei Ihrer Kollegin, Frau Christine Wiebel, da sie die treibende Kraft für dieses besondere Projekt war.

Dadurch war auch möglich, dass die beliebte Moderatorin Traudi Siferlinger, in ihrer natürlichen und charmanten Art, durch den Hoagart führte. Mit Alphornklängen stimmten die Bläser, darunter der Opa von dem Kindergartenkind Thomas Pertl, das Publikum auf den Hoagart ein. Anschließend sangen die Kindergartenkinder frisch und fröhlich das "Huraxdax" Lied und überzeugten das Publikum von ihrer Freude am Singen. Instrumental begleitet wurden sie von Kindergarteneltern mit Hackbrett und Barriton.

Der 8-jährige Louis Eder, der bereits im Kindergarten das Ziach spielen begann, spielte mit gutem musikalischem Gespür auswendig das Stückl "Auf der Landmannalm". Frühlingsgefühle kamen auf, als die Kindergartenkinder "Im Fruahjahr, wanns grea wead" in Begleitung der Familienmusik Schlemer sangen. Regina übernahm mit einigen Mamas die Überstimme und sie jodelten dazu. Besonderen Applaus ernteten die jungen Solisten und Solistinnen im Alter von 4 und 5 Jahren des Kindergartenchores St. Marien bei dem Fruahjahrslied.

Der 8 jährige Leon Wörndl lernt erst seit einem halben Jahr Ziach und spielte sicher und flott "Übern See".

"Hans, wos duast denn du do" fragten anschließend gesanglich die Kinder des Sachranger Kindergarten's St. Michael. Eindrucksvoll ließ Luisa Trixl daraufhin den "Feentanz" auf ihrer Harfe erklingen.

Mit Tanz und Gesang gaben die 1. Klassen der Grundschule Aschau und die Vorschulkinder des Kindergartens St. Marien "Bin i ned a scheena Hoh?" zum Besten.

Originell tanzten die 5 bis 10-jährigen Trachtler und Trachtlerinnen des Vereins GTEV d'Griabinger den „Dätscher“, der die Zuschauer zum Schmunzeln brachte.

Weiter ging's mit einem Gstanz'l der Moderatorin Traudi Siferlinger, auf dieselbe Melodie, bei dem auch die Zuschauer mit Erfolg zeigten, dass sie auch singen können.

Die sehr musikalische und bekannte Familie Schlemer aus Aschau, ließ mit 3 Generationen die „Slibowitz Polka“ professionell erklingen, wobei der Baßspieler Peter Hoesch die Familie erweiterte.

 

 

Gemeinsame, sängerische Wurzeln haben Traudi Siferlinger und ihre Schwester Christine Wiebel, als „Geschwister Siferlinger“,und überraschten mit dem frischen Lied „Is denn des ned a Leb'm“. Gitti Herden's Kinderchöre im Alter von 4 bis 10 Jahren sangen sauber altes, bayrisches Liedgut wie „Drah die Wabal“, „Jetzt hob i mei Häusal“ und „Wos braucht ma auf an Bauerndorf?“ unter der Harfenbegleitung ihrer Lehrerin. Souverän spielte der 9 jährige Martin Klampfleitner auf dem Akkordeon „Aus den Bergen“.

 

Ein rührendes Bild ergaben die „Kleinen Mäuse“, die zusammen mit ihren Mamas „Kloa bin i, kloa bleib i“, sangen, begleitet vom Mäusepapa Franz Anner auf seiner Ziach. Gitti Schreiner auf dem Hackbrett und die Erzieherin Andrea Cleaver auf der Gitarre, begleiteten die Kindergartenkinder stimmungsvoll zum Liadl „Hinterm Häuserl fliaßt a Bacherl“.

 

Eine Besonderheit war die „Junge Kampn-Musi“, die sich aufgrund des Kinder-Hoagart zusammen gefunden hat. In zwei verschiedenen Besetzungen spielten sie den „Schwabentanz“ und den „Barti Landler“, so dass das Publikum ihren Eifer und ihre Freude an der Musik spüren konnte.

Am Ende der ersten Hälfte bekamen alle Anwesenden die „Musikalische Seite“ vom Träger des katholischen Kindergartens, Herr Pfarrer Winkler zu hören. Traudi Siferlinger wusste zu berichten, dass Herr Pfarrer Winkler jeden Tag mit Gesang beginnt und ihn das fröhlich stimmt. Das Lied vom „Handwerksbursch“ war gleichzeitig die Aufforderung zur Pause und zur Brotzeit für die fleißigen Mitwirkenden. Die schmeckte umso besser, als die Bläsergruppe der Aschauer Grundschule unter der Leitung von Herrn Paul, das Stück „Unser erster Marsch“ und den Kanon „Bruder Jakob“ sicher aufspielten.

Die feschen Diandl und schneidigen Buam im Alter von 5 bis 10 Jahren des GTEV Edelweiß, zeigten ihr Können beim Tanz des„Mühlradl's“.

Nach der Pause sangen die Kindergartenkinder gestärkt und untermalt von der Familienmusik Schlemer das Aufg'sangl „Auf'n Berg und im Tal“. Christine Wiebel erweiterte das Lied mit einigen Strophen und einem Jodler. Bei der Botschaft, dass JEDER singen kann, jedes Diandl sich drahn ko und jeda Bua „keiln“ko, stimmten alle Anwesenden überzeugt gesanglich mit ein. Die „Bärnseesaitenmusik“, drei ehemalige Kindergartenmädchen, spielten die Seitenhupfer-Polka flott und fehlerfrei auf ihren Instrumenten auf.

Dass die Grundschüler gern in d'Schui neigehn“, erfuhren wir über die selbstgemachten Strophen der Lehrerinnen des „Aschauer Schulliedes“ auf die Melodie des „Hiatamadl's“.

 

Zum Plattler, dem „Birkei“ marschierten de Griabinger und de Edelweißer zusammen auf und plattelten schneidig und sauber auf. I

n seinen Bann gezogen hat der fast 11-jährige Sepp Schlemer das Publikum mit seinem astrein gesungenen Lied „I bin da Wirt vo Stoa“, das er auf seinem Akkordeon selbst begleitete. „Da steht dein Berufswunsch wahrscheinlich ja schon fest“, kommentierte Traudi Siferlinger sein Lied. Sepp jun. ließ das Publikum jedoch wissen, dass er gerne Musiker werden möchte und wurde durch den großen Applaus der Zuhörer bestätigt.

 

Gut angekommen ist das Lied der Kindergartenkinder „Mia ham an schwarzn Koda“. Mutig sangen jeder der vier Solisten, Florian Pertl, Katharina Schmaus, Samira Pohl und Theresa Reiter eine Strophe, worauf dazwischen alle Kinder den Refrain ertönen ließen.

 

Nachdem die Vorschulkinder mit Eifer ihr Flötenstückerl gespielt hatten, konnten sie es kaum mehr erwarten, das Lied von der „Aschauer Feuerwehr“ zu präsentieren. Schon allein der Auftritt der Aschauer Nachwuchs-Feuerwehrler, 4 u. 5 Jahre alt, brachte das gesamte Publikum zum Lachen. Der Chor des Kindergartens ließ sich von den lustigen Darbietungen nicht mehr ablenken. Zwischen den Strophen erschallte die Sirene durch die Flötentöne der Vorschüler.

 

Absoluter Höhepunkt war die Überraschung der Überreichung der Musikauszeichnung „FELIX“ an die Leitung des Kindergartens St. Marien, Christiane Kofler durch Herrn Perseis und Herrn Weitzel. Diese Auszeichnung ist so viel wert, wie der ***** 5. Stern beim Hotel, sagte Herr Perseis.

 

Der Elternbeirat würdigte die besondere Leistung und überreichte als Anerkennung jeder Erzieherin mit einen wunderschönen Blumenstrauß.

Einen runden Abschluß fand die Veranstaltung durch Herrn Pfarrer Winkler, der mit den Kindergartenkindern und einigen Müttern das Lied „Tiringrazio“ in Italienisch und Deutsch sang.

Traudi Siferlinger betonte nochmals die gigantischen Leistungen und appellierte an weiterhin guten Zusammenhalt der Aschauer. „Macht's weiter so!“ Der begnadete Ziachspieler Andi Scheck spielte mit seiner Ziach auf, Traudi Siferlinger ließ ihre Geige erklingen und die Eltern und Erzieher gesellten sich mit ihrem Instrument dazu.

Der Kindergarten St. Marien sagt allen ein herzliches Vergelt's Gott, die zum guten Gelingen dieses Kinder-Hoagart's beigetragen haben.

 

Es war wunderscheee...